Schilddrüsenprobleme und CBD

Wie kann CBD bei Schilddrüsenproblemen helfen?

Funktion der Schilddrüse

 

Die Schilddrüse (Glandula thyreoidea) liegt an der Halsvorderseite unterhalb des Kehlkopfs der Luftröhre. Das nur 25 g wiegende kleine Körperorgan bestimmt und steuert zahlreiche Körperfunktionen. Der Einfluss der Schilddrüsen auf die Hormone bzw. den Hormonhaushalt des Menschen ist von enormer Bedeutung. Die Hormone der Schilddrüse sind nicht nur selber essenziell, sondern auch mit den Hormonen aus anderen Hormondrüsen (z. B. Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Eierstöcke bzw. Hoden) im Körper eng verflochten. Sie beeinflussen sich gegenseitig und sorgen dafür, dass der Körper funktionsfähig bleibt. Der Einfluss der Schilddrüsen auf die Hormone gilt medizinisch als gesichert.

Primäre und wichtigste Aufgabe der Schilddrüse ist dabei die Bildung und Freisetzung der Schilddrüsenhormone, Trijodthyronin (kurz T 3 genannt und Thyroxin (kurz T 4). Diese regulieren wichtige Stoffwechselprozesse (Eiweiß-, Fett-, und Kohlenhydratstoffwechsel) im Körper und wirken damit direkt auf körperliche Entwicklung, Muskulatur, Knochenwachstum, Cholesterinblutspiegel und Energiestoffwechsel des menschlichen Körpers ein. Des Weiteren wird in der Schilddrüse noch das für die Regulierung des Blut-Kalzium-Spiegels im menschlichen Körper wichtige Hormon Calcitonin gebildet.

Für die Produktion der Schilddrüsenhormone benötigt die Schilddrüse das Spurenelement Jod. Das Hormon Thyroxin (T4) besitzt 4 Jodatome, das Trijodthyronin (T3) hat 3 Jodatome. Sowohl T 4 als auch T 3 werden durch bestimmte in der Leber, produzierte Eiweißstoffe (sogenanntes Thyroxin-bindendes Globulin) im Blut gebunden und an die verschiedenen Körperorgane transportiert, wo sie dann ihre Wirkung ausüben. Der richtige Hormonspiegel im Körper wird dabei durch das Gehirn bzw. den Hypothalamus (Teil des Zwischenhirns) und der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) kontrolliert. Da der menschliche Körper das benötigte Jod aber nicht selbst herstellen kann, muss er es mit der Nahrung aufnehmen.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), liegt der tägliche Jodbedarf eines erwachsenen Menschen bei etwa 150 bis 200 Mikrogramm. Deutschland gehört aber zu den jodärmsten Ländern in ganz Europa. Das heißt weder in den natürlichen Nahrungsmitteln noch im Trinkwasser ist Jod in ausreichenden Mengen enthalten. Daher muss das Spurenelement zusätzlich zugeführt werden, etwa durch Jodsalz, jodierte Fertigprodukte oder jodreiche tierische Produkte, z. B. Seefisch. Bei einer ausreichenden Menge von Jod, produziert eine gesunde Schilddrüse etwa 80 bis 100 µg (= Mikrogramm) T4 und 10 bis 50 µg T3 täglich. Ein Großteil (ca. 80 %) des täglich aufgenommenen Jods, werden von der Schilddrüse verbraucht. Doch trotz einer Verbesserung der Jodversorgung in den letzten Jahrzehnten, ist auch heute noch ca. ein Drittel der deutschen Bevölkerung nicht optimal mit Jod versorgt. Die Folge davon ist eine gestörte Funktion der Schilddrüse, im schlimmsten Fall drohen krankhafte Veränderungen des Organs.

 

  

Was sind typische Schilddrüsenerkrankungen?

 

Die klassischen Erkrankungen der Schilddrüse sind die Schilddrüsenüberfunktion und die Schilddrüsenunterfunktion. Am häufigsten verbreitet ist aber der Kropf (Struma), das ist eine meist durch Jodmangel bedingte krankhafte Vergrößerung der Schilddrüse.

Des Weiteren können, wenn auch viel seltener entzündliche Erkrankungen (Thyreoiditis), gutartige Geschwülste sowie Schilddrüsenkrebs vorkommen. Die Schilddrüsenüberfunktion entsteht durch eine erhöhte Konzentration der Schilddrüsenhormone im Blut. Darauf hindeutende Symptome sind z. B. Schlaflosigkeit, erhöhte Nervosität, Abgeschlagenheit, Gewichtsabnahme, Hitzegefühl, Durchfall. Die Schilddrüsenunterfunktion entsteht durch einen Mangel an Schilddrüsenhormonen im Blut. Symptomatisch für eine Unterfunktion können u. a. Antriebsarmut, Müdigkeit, verlangsamtes Denken und/oder Sprechen, aufgedunsenes Gesicht, Gewichtszunahme, übermäßiges Kälteempfinden und Verstopfung sein.

 Die Symptome eines Jodmangels zeigen sich oft nur schleichend. Oft können Jahre vergehen ehe körperliche Beschwerden auftreten. Erst bei einer stärkeren Unterversorgung der Schilddrüse mit Jod kommt es zu körperlichen Reaktionen, die der Betroffenen dann wahrnimmt. Obwohl die Ursachen für Schilddrüsenproblemen und Erkrankungen hinreichend bekannt sind, ist immer noch jeder dritte Deutsche von Jodmangel betroffen, Frauen und Männer gleichermaßen. Aufgrund ihrer speziellen Lebenssituation oder Ernährungsweise (z. B. Vegetarier und Senioren) gelten vor allem Kinder während der Wachstumsphase, aber auch werdende Mütter sowie Sportler als Risikogruppe für eine unzureichende Jodversorgung. Hierunter ist die Risikogruppe der werdenden Mütter besonders gefährdet, da während der Schwangerschaft zwei Schilddrüsen (Mutter und Kind) mit Jod versorgt werden müssen. Auch in Stillzeiten kann es leicht zu einer Unterversorgung mit Jod kommen, weil Jod mit der Muttermilch abgegeben wird.

Das Spurenelement Jod ist überwiegend in Seefischen und Meerestieren, aber auch in heimischem Gemüse, wie Karotten und Brokkoli enthalten. Die WHO empfiehlt daher, 3x wöchentlich frischen Fisch zu verzehren. Mit der richtigen Ernährung ließen sich die häufigsten Ursachen für Schilddrüsenprobleme leicht aus der Welt schaffen. Für Menschen die eine ausreichende Jodversorgung über die Ernährung nicht sicherstellen können, gibt es eine andere gute Lösung. Für die Behandlung von Schilddrüsenproblemen, die durch falsche Ernährung entstehen, eignen sich hervorragend, Jodtabletten. Personen, in deren Familienanamnese, schon einmal eine, Struma (Jodmangelkropf) vorgekommen ist, können Jodtabletten auch prophylaktisch einnehmen. In beiden Fällen sollte aber vorab eine Rücksprache mit dem Hausarzt erfolgen.

 

Welche Therapie ist für eine Behandlung von Schilddrüsenproblemen und Erkrankungen am besten geeignet?

 

Zentrale Fragen dabei sind: Was kann helfen? Was kann eine Genesung beschleunigen? Die Antworten hängen grundsätzlich von den jeweiligen Ursachen für die Schilddrüsenprobleme und Krankheiten ab. Bei ernährungsbedingten Ursachen ergibt sich die geeignete Therapie von selbst. Eine Ernährungsumstellung kann am einfachsten die Genesung beschleunigen und die Ursache der Schilddrüsenprobleme dauerhaft beseitigen. Werden die Veränderungen der Schilddrüse aber durch andere Krankheiten (z. B. die Basedow-Krankheit, oder die sogenannte Schilddrüsenautonomie) verursacht, kommen üblicherweise Medikamente zum Einsatz.

Bei Schilddrüsenüberfunktion helfen Thyreostatika, bei Schilddrüsenunterfunktion kann z. B. synthetisch hergestelltes L-Thyroxin die fehlenden körpereigenen Schilddrüsenhormone ersetzen. Doch leider sind Nebenwirkungen von Schilddrüsenmedikamenten (z. B. Hautausschlag, Fieber und Gelenkbeschwerden) nicht auszuschließen. Wenn Medikamente nicht dauerhaft helfen oder Nebenwirkungen von Schilddrüsenmedikamenten vermieden werden sollen, kann unter Umständen nur noch eine Operation (teilweise oder vollständige Entfernung der Schilddrüse) helfen. Schließlich gibt es noch eine nuklearmedizinische Methode zur Behandlung von Schilddrüsenproblemen, die Radiojodtherapie. Dabei wird die Schilddrüse von innen mit radioaktivem Jod (sog. 131-Jod) bestrahlt, was sowohl die Größe (ca. 40 %) als auch die Funktion der Schilddrüse reduziert. Nebenbei werden auch vorhandene heiße Knoten verkleinert. Die Wirkung setzt nach mehreren Wochen ein. Mit dieser schonenden Methode kann ein anstrengender operativer Eingriff oder auch eine langwierige Medikation vermieden werden.

 

Gibt es alternative Methoden zur Behandlung von Schilddrüsenerkankungen?

 

Aufgrund fehlender Wirkung oder unerwünschter Nebenwirkungen bei medikamentösen Behandlungsmethoden, setzen viele Menschen ihre Hoffnung auf die Alternativmedizin. Um noch mal auf die Gretchenfrage “Was kann helfen” zurückzukommen, muss deshalb auch noch eine andere Behandlungsmöglichkeit erwähnt werden. Die Ergebnisse diverser klinischer Studien legen die Vermutung nahe, das CBD die Symptome bei Schilddrüsenerkrankungen lindern kann.

 

Wie wirkt CBD auf die Hormone?

 

Die Frage „wie wirkt CBD auf die Hormone“ ist noch nicht abschließend geklärt. Es gibt aber bereits klinische Teilergebnisse. CBD kann bei bestimmten Hormondefiziten helfen. Zum einen regulieren Cannabinoid CB1-Rezeptoren die Freisetzung von Schilddrüsenhormonen, zum anderen beeinflusst die Verabreichung von CBD die hormonelle Aktivität der Schilddrüse.

Welche sind die Vorteile von CBD bei Schilddrüsenerkrankungen?

 

Die Antwort auf die Frage, welche sind die Vorteile von CBD bei Schilddrüsenerkrankungen, ist jedenfalls unstrittig. Die Einnahme beispielweise von CBD-Öl, führt zu einer verstärkten Produktion von bestimmten Immunproteinen (z. B. Interleukin). Diese körpereigenen Botenstoffe sind wichtig für die Funktionsfähigkeit des menschlichen Immunsystems und können indirekt Heilungsprozesse bei Schilddrüsenproblemen unterstützen. Des Weiteren kann CBD die Ausschüttung eines anderen Immunproteins (Interleukin-17) hemmen. Dieser von den TH17-Zellen produzierte Botenstoff ist im Zusammenhang mit diversen Entzündungsprozessen in Verruf geraten.

 

Kombination von CBD mit anderen Medikamenten

 

 

Eine Wechselwirkung von CBD (z. B. CBD-Öl, Liquid oder andere Darreichungsformen) mit konventionellen Medikamenten ist nach bisherigem Kenntnisstand nicht auszuschließen. Bekannt sind zum Beispiel Wechselwirkungen mit blutverdünnenden oder beruhigenden Medikamenten. CBD kann die Wirkung unerwünschterweise verstärken. Von einer Kombination von von CBD mit anderen Medikamenten ist daher vorerst abzuraten.

Fazit: Die unterstützende CBD-Therapie bei Problemen mit der Schilddrüse ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

 

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